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Berichte

  • 2018
  • 2017

Ausweichskitour im Glaubenberggebiet (17.01.18)



Leitung: René Fischer

Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Martin Eberli, Gerid Vetter

Geplant war auf das Mändli ab Pörterwald zu gehen. René fand heraus, dass die Strasse zum grösseren Teil aper ist. Ausserdem machte uns die Wetterprognose auch zu schaffen. Sturmtief Evi zwang uns zu dieser kleinen Ausweichtour ab Glaubenberg in Richtung Gerlisalp. Dass René überhaupt ging, fand ich mehr wie erstaunlich. Es war wirklich echt garstig. Zwei angemeldete Teilnehmer, zogen es auch vor zu Hause zu bleiben. Wir stapften tapfer los und fanden es gar nicht so arg mit dem Sturm. Wir schlängelten uns auf der Alpstrasse, korrekt an der Wildruhezone vorbei langsam bergan. Der niedrige Föhrenbestand ist auch bei diesen Bedingungen immer reizvoll. Je weiter wir kamen, desto heftiger wurden die Windböen. Meine zwei Begleiter waren mir eine wunderbare Hilfe, es hätte mich sonst fast umgeweht. An der Hütte war es klar, dass das Ende unserer Tour sein muss. Das Gelände wäre dann ganz offen gewesen.

Die Abfahrt war, dort wo frischer nicht verblasener Schnee war, erstaunlich gut. Nur die Sicht war
gut gewöhnungsbedüftig. Glücklich und heil kamen wir schnell im Restaurant zu unserem Kafi.

Es war schon ein Türli für eher "Hartgesottene". Hat uns allen dreien gefallen und wir konnten immer
noch lachen.

Danke René für Deine umsichtige Routenwahl.

Gerid Vetter

Bregenzerwald (12.–14.01.2018)

Leitung : Josef Gantner

Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Alain Bazelli, Rita Bazelli, Sonja Durrer, Martin Eberli, Ruedi Falleger, Ruedi Hauser, René Huber, Sibylle Huber, Andrea Huwyler, Peter Kurer, Vreni Lötscher, Iris Röösli, Ruth Stierli.

In einem hochwinterlichen Streifzug durch den Bregenzerwald zeigte uns Josef Gantner unbekannte Gipfel und sanfte Abfahrten auf wenig begangenen Routen ein paar Autostunden von hier. Während bei uns in der Zentralschweiz Föhn, Regen und das Sturmtief Burglind den Schnee weitgehend weggefressen hatten, trafen wir im österreichischen Bregenzertal auf 800 Metern über Meer bereits auf eine kompakte und tragende Schneedecke. So führte uns Sepp zur ersten Tour am Freitag gegen Mittag gleich vom Parkplatz des Hotels weg hinauf zur Brendler Lug (1767 m). Unten war Nebel, doch als wir bei 1500 Metern aus dem Wald kamen, blendete uns die Sonne und weichte den Schnee auf der Kuppe auf. Eine kurzer müheloser Aufstieg auf das Annalper Joch (1997 m) lohnte sich: Von dort trugen uns die paar Zentimeter des frischen Pulverschnees zurück auf die Waldstrasse und wieder hinunter zum Hotel Adler in Au. Für Wellness Begeisterte waren jetzt Sauna und Dampfbad angesagt. Doch die Küchenbrigade des Adlers hatte auch ein vorzügliches und reichhaltiges Nachtessen vorbereitet.

Für den zweiten Tourentag schlug uns Sepp den Aufstieg zum Steinmandl (1982 m) vor. Eine schier unendliche Waldstrasse führte uns vom Nachbardorf Schoppernau endlich auf den sonnigen Südhang und schliesslich auf den Gipfel des Steinmandls. Nach einer kurzen Abfahrt im Sulzschnee standen wir vor der Entscheidung: Falzerkopf (1968 m) oder Bier in der Hornbachhütte? Natürlich wählten die meisten den sportlicheren Teil. Wir montierten nochmals die Felle und stiegen die 300 Meter zum Gipfel hoch. Von hier nochmals einen Rundumblick auf die näheren und ferneren Gipfel, die Sepp zum Teil bereits bestiegen hatte. Der erste Teil der Abfahrt führte über breite Alpen, wo der oberflächliche Schnee dank der intensiven Sonne prächtig aufgesulzt war. Selbst auf der unvermeidlichen Waldstrasse war der Schnee griffig und verführte zu rassigem Fahren. Deshalb merkte man kaum, dass einige Kieselsteinchen die Bretter etwas ankratzen. Zurück im luxuriösen Hotel erwartete uns der Komfort des Vier-Sterne-Hotels und überbot unsere Erwartungen auf ein gutes Nachtessen mit ausgezeichneten Leckerbissen.
Der dritte Tag begann erneut mit einem eisigen Morgen unter klarem Himmel. Also war wiederum Südseitiges gefragt. Sepp entschied sich für den Klippern, einen Zweitausender, dem wir ab Damüls (1200 m) auf einer gemächlich angelegten Spur entgegen strebten. Nachdem wir auf dem breiten Gipfelgrat die bereits erreichten Ziele der Vortage bestaunt sowie den Ausblick ins Allgäu, auf den Säntis im Westen und die Alpen im Montafon und Rätikon im Süden bewundert hatten, zogen wir uns wegen der eisigen Bise in etwas tiefere Regionen an die Sonnenseite einer Alphütte zurück. Diesmal hatte die Sonne nur an ein paar Steilhängen den Schnee aufgeweicht, so dass der grösste Teil der Abfahrt vom üblen Geratter der Bretter auf der harten Schneedecke begleitet war.

Zurück beim Hotel löschten wir unseren Durst und Sepp konnte unsern wohlverdienten Dank für seine kompetente Führung und die reibungslose Organisation entgegennehmen. Sicher haben sich einige von uns diese unbekannte, aber schneesichere Region gleich ennet der Landesgrenze gemerkt und werden sie wahrscheinlich auf eigene Faust wieder aufsuchen.
Martin Eberli

Haia-Skitour (02.12.2017)

Leitung: Dani Weber

Teilnehmende: Emanuel Schibli, Tatjana Scherer, Rita Weber, Ruedi Fallegger,
Michi Aramberri, Chregu Merti, Lys Blum, Toni Miotti
Unsichere Schnee- und Wetterverhältnisse, wie auch keine Reko, führten dazu, dass Leiter Dani lange überlegte, ob wir nun auf einen Hubel oder einen Chnubel touren sollten. Im Flühli angekommen, lag zu wenig Schnee und zu viel Nebel für einen Hubel. Drum fuhren wir weiter zum Rischli. Dort hatte es haufenweise Schnee, sowohl aus der Kanone, wie auch "bio" von Frau Holle. Und da sogar die Sonne schien, entschied sich Dani nun für einen Chnubel. So stiegen wir aus den Autos und montierten mit klammen Fingern die Felle, es war richtig kalt, gefühlt mehr als zehn Grad unter Null.

Beim folgenden Marsch durch den fluffigen Neuschnee wärmten dann Hände, Füsse und Nasen wieder auf. Über die Hurnischwand liefen wir zur Husegg und weiter zur Türndlihütte. An der sonnseitigen Hüttenwand war es dann zum Sitzen so "hilb", dass einer meinte, es sei Sommer, wenn es nicht Winter wäre. Ich habe ihn dabei gleich fotografiert: Wenn man sich alle Kleider wegdenkt, steht er in der Badehose da!!!!!

Nach einer erholsamen Rast fellten wir weiter Richtung unseres Chnubels. Die kalte Bise blies immer stärker, auf dem Sattel unter unserem Ziel Hundschnubel gefühlte Minus zwanzig Grad. So zogen wir subito die Felle von den Ski und fuhren zuerst über die Piste, dann im luftigen Pulverschnee zum Rischli ab.

In der Beiz gabs allerhand zum Wärmen. Herzlichen Dank an Ruedi Fallegger für die Bescherung, war fast wie Samichlaus.
Alle hatten alles dabei und die ganze Tour sturzfrei überstanden. Dank an Dani für die Leitung. Der Skitourenwinter kann beginnen.

Toni Miotti

Hüttenweekend Hintermülimoos (4./5.11.2017)

Leitung: Silvia und Bruno Wechsler

Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Marti Jessica, Marti Cedric, Zemp David, Zemp Andreas, Zemp Philipp, Baumann Nadja, Wechsler Manuel, Wechsler Luca, Durer Sonja, Kurer Peter

Wir trafen uns am Samstagmorgen beim Märtplatz in Malters. Anschliessend fuhren wir zum Holzplatz im Schwarzenberg wo bereits die drei Zemp Buben auf uns warteten. Als wir komplett waren, sind wir losgelaufen Richtung Hintermülimoos. Unterwegs haben wir Stecken zum Cervelats bräteln gesammelt. Beim Kehrplatz haben wir eine Pause gemacht bevor wir den Anstieg zum HMM machten.

Oben bei der Hütte angekommen, erwartete uns bereits Ramon und Melina mit einer feinen Suppe und Tee. Es hatte auch noch andere Wanderer zu Gast bei der Hütte. Nach der kleinen Stärkung richteten wir unsere Schlafplätze ein. Als jeder seinen Schlafsack platziert hatte, machten wir uns auf den Weg zur traditionellen Wanderung auf den Ochs. Auch da waren wir nicht alleine, beim Retourlaufen sammelten und fällten wir Holz für das Höhenfeuer. Dieses Jahr bauten wir das Feuer an einer neuen Stelle, weil wir das Holz nicht so weit schleppen wollten. Dafür gab es das grösste Feuer das wir je hatten. Zurück bei der Hütte knebelten wir bis es das Abendessen gab. Es gab Älplermageronen mit vieeeeel Käse.

Danach sind wir wieder zum Höhenfeuer gegangen und haben es angezündet. Es hat wunderschön und hoch gebrannt ca. 6 – 7 Meter hoch. Es war sehr heiss beim Feuer, so dass wir immer weiter weg sitzen mussten. Bald konnten wir wieder näher an das Feuer. Als es eine schöne Glut hatte, kamen unsere Brätlestecken zum Einsatz. Es gab viele verschiedene Würste: schwarze, braune, verkohlte, lauwarme und kalte. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf beim Retourlaufen, eine frühe und eine späte. Die Späte ging erst etwa um zehn Uhr zur Hütte zurück. Dann hiess es Zähneputzen und schlafen. Es war sehr schnell ruhig, alle waren müde.

Am Sonntagmorgen ging es ungefähr um 07.30 Uhr wieder los, die Ersten krochen aus ihren Schlafsäcken. Zum Frühstück gab es Rösti mit Speckwürfel und Brot. Danach knebelten wir wieder und andere blieben in der Hütte. Als Silvia das Lotto auspackte, kamen alle an den Tisch und wir spielten Lotto und Lotto und Lotto…… Philipp war der grösste Glückspilz. Zu Glück teilte er seine Preise mit uns, so dass alle etwas davon hatten.

Als es am Mittag zu regnen begann, entschlossen wir uns nach der Mittagssuppe zu Packen und uns auf den Rückweg zu machen. Die Bergolympiade wurde wegen des schlechten Wetters auf das nächste Jahr verschoben.
Es sind alle heil und glücklich unten angekommen.

Wechsler Luca

Wanderung Walenpfad (15.10.2017)



Leitung: Sonja Baumeler

Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Annette Schansker, Lys Blum, Peter Kurer, Sonja Durrer, Tatjana Scherer, Turté Bär

Am frühen Morgen treffen sich sieben bestens gelaunte ACK-wanderlustige im Bahnhof Luzern. Der Zug bringt uns bis nach Wolfenschiessen und das Postauto nach Oberrickenbach.

Die ersten Höhenmeter schaffen wir ohne Schweiss mit der Bahn auf die Bannalp. Im Urnerstaffel stärken wir uns noch mit einem Kaffee bevor es richtig losgeht. Die Wanderung führt uns an der Ziegenalp (Geissprodukte) vorbei. Einige decken sich noch mit Geisskäse ein und die anderen wechseln ihre langen Hosen mit den Shorts. Wir geniessen die herrlichen Sonnenstrahlen, endloser blauer Himmel und die prachtvolle Aussicht.

Der Weg bis zur Brunnihütte ist wunderschön angelegt , sehr abwechslungsreich mit einem herrlichen Panorama. Am Härzlisee verwöhnen wir unsere Füsse mit einer Kneipptour rund um den See. Gut erholt wandern wir zum Ristis und schweben mit der Bahn ins Tal. Annette und Tatjana verabschieden sich von der Gruppe und die anderen besuchen die Schaukäserei in Engelberg. Sonja's Tochter arbeitet dort und wir genehmigen uns eine Erfrischung bevor uns der Zug wieder nach Luzern bringt.

Es war ein richtiger Bilderbuchtag mit einer herrlichen Wanderung. Liebe Sonja wir danken dir für die wunderschöne Tour.

Sonja Durrer

Bike-Event 2017: ACK - SCM - SCS (03.09.17)

Die Rangliste findest du unter: Archiv > Resultate.

Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ACK.

Hochtour Allalinhorn u. Alphubel (30.07.–01.08.17)

Leitung: Hill Zemp und Adolf Lipp

Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Martin Eberli, Roli Rüssli Holzwurm, Bäni Wittwer, Sonja Durrer, Emanuel Schibli, Caroline Laurent, Davor Bratoljic, Kathrin Hofstetter, Luzia Lussi

Am Sonntagmorgen trafen sich elf Hochtourenverrückte am Bahnhof Luzern. Der gut gelegene 1. August wurde mit einem Brückentag zu einem verlängerten Wochenende verbunden, um dieses für eine Hochtour zu nutzen. Einige Teilnehmer kennen die beiden zu besteigenden Gipfeln bereits von früheren Touren. Für mich geht es aber das erste Mal auf über 4000 Meter. Entsprechend gespannt bin ich auf die anstehenden Tagen. Zudem geistern da noch gewisse Fragen im Kopf herum: Vertrage ich die Höhe? Bin ich genug fit für diese Gruppe? Reicht mein Können aus?

Die Anreise wurde per ÖV angegangen. Bei der rund dreistündigen Zug- und Busfahrt in das Saastal verblieb genügend Zeit, um Neuigkeiten auszutauschen und sich besser kennen zu lernen. Für den Aufstieg in die Britanniahütte bildeten sich zwei Gruppen. Die Einen reisten per Bahn nach Felskinn und wanderten von dort zur Hütte. Die Anderen stiegen via Glasier Trail zur Hütte auf. Beim Zustieg via Glacier Trail konnte die Aussicht auf den Mattmark-Stausee mit seiner erstaunlich blau-grünen Farbe genossen werden. Für Diskusionsstoff sorgte die vorhandene Alpenflora bezüglich möglicher Verwendungszwecken (z.B. Schwarze Edelraute und Génépis). Beim Zustieg wurden der Allalin- und Hohlaubgletscher gequert. Dabei konnten insbesondere auf dem Allalingletscher einige schöne Gletschertische bestaunt werden. Während des Zustieges zogen immer mehr Wolken auf. Glücklicherweise wurde die Hütte kurz vor dem ersten Gewitter erreicht.

Die Nacht auf der Brittaniahütte fällt eher kurz aus (Weckzeit: 02:45!). Nach einem kurzen Frühstück geht es von der Britanniahütte hinunter auf den Hohlaubgletscher. Dank der Aufmerksamkeit von allen und einigen Eisenstangen war die Wegfindung im Dunkeln wenig problematisch. Danach wurde noch im Dunkeln auf dem Gletscher aufgestiegen. Dabei galt es einigen Gletscherspalten auszuweichen. Die Steigung nahm mit dem Tageslicht zu und so befanden wir uns beim Sonnenaufgang bereits auf dem Hohlaubgrat. Nach einer kurzen Verpflegung ging es weiter bis zur Kletterstelle. Diese befindet sich auf gut 3900m und ist aufgrund deren Höhenlage nicht zu unterschätzen. Insbesondere wenn die Erfahrung bezüglich Klettern so klein ausfällt wie bei mir. Dank der Unterstützung der erfahreneren Tourenteilnehmern war die Stelle jedoch gut zu meistern. Anschliessend ging es über den Schnee auf den nahegelegenen Gipfel.

Nun habe ich den ersten 4000er geschaft. Juhui. Bei unserer Ankunft waren wir abgesehen von einer weiteren Seilschaft alleine und konnten den Moment trotz eingeschränkter Aussicht (Nebel/Wolken) geniessen. Leider erreichten kurze Zeit später viele Leute via Normalweg den Gipfel. Deshalb ging es nach einem kurzen Gipfelumtrunk (Danke Sonja) und ohne Gruppenfoto über die Normalroute zum Feejoch. Dort galt es sich nochmals zu konzentrierten, um die nachfolgende Gratkraxelei zum Feechopf ohne Zwischenfall hinter uns zu bringen. Unterdessen hatte sich das Wetter gebessert und die Sicht auf die umliegenden Gipfel ist grossartig.

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit wurde entschieden, heute auf die Besteigung des Alphubels zu verzichten und den Abstieg zur Täschhütte in Angriff zu nehmen. Unterhalb des Alphubelgletschers wurde ein Materialdepot für die Seile, Steigeisen und Pickel eingerichtet. Somit musste dieses Material für die Besteigung des Alphubels nicht zur Hütte runter und am nächsten Tag wieder zum Gletscher hochgetragen werden. Nach einer ausgiebigen Pause ging es über Moränenschutt, Blocksteine und grüne Wiesen zur Hütte. Da genügend Zeit zum Verweilen vorhanden war, wurden beim Abstieg je nach Bedarf entsprechende Pausen eingelegt und Abstecher gemacht. Bei der Hütte angelangt, genossen alle ihr wohlverdientes Bier (oder Wein) und den Ausblick auf die umliegenden Berge.

Am 1. August machten sich sieben der zehn Teilnehmer auf den Weg zum Alphubel. Im Dunkeln geht es wieder hoch zum Alphubeljoch. Es war geplant, dass wir ab dem Alphubeljoch dem Südostgrat folgen und via Eisnase zum Alphubel aufsteigen. Bereits im oberen Bereich des Alphubelgletschers blies der Wind ziemlich heftig. Aufgrund des Übergangs gingen wir davon aus, dass der Wind nachlässt, sobald wir das Joch verlassen. Jedoch stellten wir bald fest, dass an einen nachlassenden Wind nicht zu denken war. Deshalb wurde kurzfristig entschieden, den Alphubel über die Normalroute zu besteigen. Somit wurde der Gipfel über den mehr oder weniger flachen Gletscher anvisiert. Der Aufstieg bot abgesehen von der Höhenlage und meinem Unwohlsein keine grösseren Schwierigkeiten. Auch der Wind war nun über weite Strecken des Aufstiegs kaum spürbar. Dieser hatte jedoch seinen grossen Auftritt auf dem Gipfel, wo er mit gefühlten 130 km/h blies. So wurde nur kurz auf dem Gipfel verweilt (schnelle Gratulationsrunde und Fotos). Der Abstieg verlief deutlich schneller. Entweder wollten alle weg vom Wind oder man freute sich auf die anstehende Verpflegungspause.

Der gesamte Abstieg verlief auf der Aufstiegsroute, womit dieselbe Route nun teilweise zum dritten Mal begangen wurde. Wer nun denkt, dass man da nichts Neues mehr sieht, hat sich getäuscht. Das Matterhorn und Weisshorn konnte nun endlich ohne Wolken bestaunt werden, auf dem Gletscher gab es Überreste zu finden, welche von ganz frühen Begehungen wenn nicht von "Özi 2" zeugen und vor der Täschhütte gab es unzählige Edelweisse zu bewundern. Warum wir diese nicht bereits am Vortag gesehen haben, ist uns ein Rätsel.

Zurück bei der Täschhütte wurde eine kurze Pause eingelegt. Anschliessend wird der Schlussabstieg zur Täschalp gestartet. Von wo uns ein Taxi nach Täsch brachte. Dort stiessen wir wieder auf unsere restlichen Mitglieder, welche den Abstieg von der Täschhütte bis nach Täsch zu Fuss unternommen hatten. Mit dem Zug ging es zurück nach Luzern. Dabei wurde über das erlebte diskutiert, den obligaten Fotoaustausch thematisiert und sich beim Opfer für den Tourenbericht bedankt ;-).
Luzia Lussi

Bergwanderung Axalphorn (29.07.2017)

Leitung: Ruth Stierli
Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Baer Turtè, Hofstetter Irene, Lustenberger Bernadette, Kaufmann Viktor, Vetter Gerid, von Rotz Bernadette

In zwei Autos fahren die sieben Teilnehmenden zum Startpunkt nach Axalp. Den üblichen Startkaffe müssen wir in Gedanken geniessen, denn das Axalpstübli, am Anfang unserer aussichtsreichen Tour, öffnet erst um 09.00 Uhr. Gleich zu Beginn dürfen wir zwei Brienzer Schnitzer bei der Arbeit mit der Motorsäge zuschauen und ihre bereits vollendeten Figuren bewundern. Beim Chuemätteli haben wir einen herrlichen Tiefblick auf das Hinterburgseeli. Die fixen Seile helfen uns über die steinigen Steilpassagen. Hoch über dem Oltschibach führt der gepflegte Wanderweg zu den militärischen Bauten. Von hier schlängelt sich ein schmaler Pfad zum Fuss des Axalphorns.

Bei den letzten Metern kamen auch noch die Hände zur Hilfe um auf den 2320m hohen Gipfel zu kraxeln. Hier wurden wir mit atemberaubender Aussicht belohnt. Natürlich fehlte der obligate Gipfelschnaps von Ruth nicht. Nach der verdienten Stärkung geht’s der mit Edelweiss übersäten Gipfelflanke zurück. Wir hielten uns an das Lied von Ruedi Rymann „Riss d’Bluämä nid ab und lach sie la stah, dr Herrgott hed‘s det wellä ha.“ Deshalb kam nur der Fotoapparat zum Einsatz.

Über Tschingel, Oberboden, Chuemad wandern wir zurück zur Axalp. Natürlich gibt’s jetzt im Axalpstübli Kaffee, Bier oder was das Herz (und Magen) nach der 5-stündigen Wanderung begehrt.

Die sechs Frauen mit dem einzigen männlichen Begleiter danken Ruth für die erlebnisreiche Bergtour im Berner Oberland.

Bernadette von Rotz

Wanderung: Schynigenplatte (15.07.2017)

Leitung: Lys Blum

Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Moni + Peter Schumacher, Susi + Marcel Huber, Theres Willmann, Sonja Durrer, Peter Kurer, Walter Blum, Caroline Laurent, Ruth Stierli, Vige Kaufmann, Sonja Baumeler, Ruth + Hans Kunz, Erika Bünzli, Claire Ulmi

Eine nicht allzu strenge und nicht sehr lange Wanderung stand im ACK-Heftli die Lys Blum ausgeschrieben hatte. Schynigeplatte wohw! so guet! dort war ich schon lange nicht mehr. Vielleicht haben sich das alle andern TeilnehmerInnen auch gedacht.

Pünktlich um 7.45 Uhr sind wir losgefahren über den Brünigpass Richtung Interlaken nach Wilderswil. Dort angekommen gesellten sich noch Vige und Ruth zu uns. Nun waren wir komplett. Auch ohne Dampflock und trotzdem mit einem fast nostalgischen „Zahnradbähnli“ erreichten wir die Zwischenstation Breitlauenen, wo uns Caroline mit einem strahlenden Lachen begrüsste.

Bevor wir den Bergweg unter die Füsse nahmen, stärkten wir uns mit einem Kaffee und erfreuten uns an der Aussicht über den Brienzersee. Dieser unterscheidet sich mit seinem türkisblauen Wasser gut vom silbrig blau schimmernden Thunersee.
Auf dem Fussweg bestaunten wir immer wieder die vielfältige Flora, sogen den Duft des Bergwaldes ein und bestaunten ab und zu das heran dampfende Zügli, welches so gemütlich wie wir, dem Ziel – die Schynigenplatte – entgegen schnaubte. Oben angelangt, fanden wir einen idealen Platz, wo wir unser Picknick genossen. Dank der Klettertouren, die einige Teilnehmer in den berneroberländer Bergen unternommen hatten, erfuhren wir wie die meisten Gipfel vis à vis heissen, und die eine oder andere Anekdote wurde erzählt.

Nachdem wir unseren Hunger oder „Gluscht“ gestillt hatten, war es uns freigestellt, was wir bis zur Talfahrt um 16.20 Uhr unternehmen wollten.
Eine Gruppe entschied sich, noch weiter zum Aussichtspunkt der „Daube“ zu spazieren. Weil wir von der Aus- und Weitsicht nicht genug bekommen konnten, wanderten wir sogar bis zum Oberberghorn. Die letzten Höhenmeter führten uns über eine stabile Holztreppe, welche in zwei Felsbrocken hineingepasst wurde. So hatten auch die „Nichtkletterer“ die Möglichkeit, einen weiteren Höhepunkt der wunderbaren Bergwelt, insbesondere die Kette vom Brienzerrothorn bis zum Harder, zu bestaunen. Auf dem Rückweg zur Bahnstation begingen wir noch einen Teil des Alpengartens wo wir die Namen einiger Blumen erfuhren, an denen wir tagsüber oft vorbei marschiert sind.

Pünktlich, wie wir Alpenklüpler sind, standen wir um 16.20 Uhr bereit für die Talfahrt. Bald meldete sich der Bahnhofvorsteher, dass im Moment kein Zug fahren könne wegen Stromausfall. Es müsse mit ca. 30 Minuten Verspätung gerechnet werden. Aus diesen 30 Minuten wurde schlussendlich eine Stunde. Nachdem die Züge eingefahren waren, herrschte ein grosses Gedränge zu allen Einstiegen. Da Lys die Plätze für die Hin- und Rückfahrt reserviert hatte, konnten wir uns ganz auf den Stationsleiter verlassen, der unsere beiden Abteile für uns freihielt. Entspannt genossen wir die Talfahrt und liessen den Tag noch einmal Revue passieren. Ab Wilderswil chauffierten uns die Fahrer mit sicherer Hand zurück nach Kriens.

Liebe Lys!! Im Namen aller TeilnehmerInnen danke ich dir herzlich für die gute Organisation und den schönen Tag, den wir mit dir zusammen erleben durften.
Claire Ulmi

Klettertour Trotzigplanggstock, 2954m (24.06.2017)

Leitung: Dölf Käppeli

Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Annemarie Degen, Simon Degen, Tatjana Scherer, Martin Eberli

Hochsommerlich heisse Tage sind in den Bergen besonders cool. So lockte der frische Samstagmorgen gegen Ende Juni vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die kühleren Höhen des Meientals. Vom Parkplatz beim Sustenbrüggli gings auch gleich los hinauf zur Sustlihütte, dann auf den Bergweg gegenüber des Murmetplanggstocks an den Fuss des Trotzigplanggstocks auf 2760m. Die 800 Höhenmeter ab der Passstrasse hatten uns zünftig warmlaufen lassen und der Firnschnee war inzwischen so weit aufgeweicht, dass auf den Schneefeldern keine Rutschgefahr mehr bestand.
Der Südgrat des Trotzigplanggstocks ist wohl eine der bekanntesten Gratklettereien, weil sie alles bietet: griffigen Fels, atemberaubende Tiefblicke und prächtige Aussicht inmitten einer majestätischen Gipfelkulisse. Auch wenn geübte Kletterer die Route im 3. und 4. Schwierigkeitsgrad am kurzen und halblangen Seil durchsteigen, bildeten wir zwei Seilschaften und nutzten die vorhandenen Sicherungen. Wir zwängten uns durch das Gewirr der Gneisblöcke und -trümmer, hangelten uns den kantigen Gratplatten entlang, überwanden ausgesetzte Stellen und genossen die kurzen Steilstellen am warmen, mit rauen Flechten bewachsenen Fels.

Plötzlich waren wir oben auf beinahe 3000m. Noch immer keine Gewitterwolken in Sicht. Nur ein frisches Lüftchen und ein paar dünne Wolken kühlten die brennende Sonne etwas ab. Wir genossen die mittägliche Gipfelrast umgeben von hochragenden Gipfeln, die im wechselnden Wolkenspiel zu neuen surrealen Gebirgen zusammenwuchsen.

Ohne Hast machten wir uns an den Abstieg. Ein paar Steilstufen konnten wir mit Abseilen bewältigen. Trotzdem gestaltete sich der Weg nach unten zeitraubend und erst zurück auf dem Schneefeld kamen wir wieder zügig voran. Ein kühler Most in der Sustlihütte löschte den gröbsten Durst und schloss die Tour ab. Herzlichen Dank, Dölf, für die geduldige Leitung und unfallfreie Durchführung dieses genussvollen Klettertags.
Verfasser: Martin Eberli

Technik-Kurs Klettern (10.06.2017)

Leitung: Markus Käppeli

Teilnehmerinnen/Teilnehmer : Anna Marie Degen, Sonja Durrer, Kurt Weingand, Markus Kaufmann, Martin Eberli, Emanuel Schibli, Peter Kurer

Für den Ausbildungskurs hat Markus den Klettergarten Santelhöchi über Egerkingen ausgewählt. Wir erreichen diesen in kurzem Marsch ab dem Parkplatz, wo uns dann steile griffige Kalkfelspartien erwarten. Schnell werden Finken und Gställtli angelegt und die gängigsten Routen ausgekundschaftet. Vorher sind aber die Instruktionen über die von den Bergführern empfohlenen Praktiken im Klettern angesagt. Markus zeigt uns die verschiedenen Standplatzsicherungen, aber auch die Sicherungsarten im Vor- und Nachstieg. Wir vergleichen auch die verschiedenen Sicherungs-und Abseilgeräte und stellen fest, dass sie sich nur in kleinen Vor- und Nachteilen unterscheiden. Wichtig ist, dass jeder bei seinem vertrauten Gerät, das er absolut beherrscht, bleibt.

So, mit den aufgefrischten Erkenntnissen gestärkt, nehmen wir die Einfach- und Mehrfachseillängen in Angriff. Einige knifflige Passagen sind dabei zu überwinden und so kommt bei einigen, die regelmässig in der Halle trainieren, dieser Vorteil voll zum Tragen. Aber Fels ist nicht gleich Kletterwand. Im Standplatz und beim selbständigen Abseilen ist volle Konzentration erforderlich.
Nun, um einiges wieder vertrauter mit dem Fels, machen wir uns wieder auf den Heimweg und freuen uns auf einige tolle Kletterpartien in diesem Sommer und Herbst.

Herzlichen Dank an Markus, der uns wieder mit seiner vertrauten und kompetenten Art die Technik im Klettern beigebracht hat.  

Peter Kurer

Frühlingsskitour Galenstock (3583m) (27.05.17)

Leitung: Kurt Weingand

Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Ruedi Hauser, Dölf Käppeli, Jonas Käppeli, Conny Kaufmann, Markus Kaufmann, Emanuel Schibli, Martin Eberli.

Eine Skitour von einer Passstrasse aus als Kontrastprogramm zu einem hochsommerlicher Hitzetag war angekündigt. Das hiess, sich beizeiten auf den Weg machen, wollten wir nicht im Gletscher einsinken.

Das frühe Aufstehen lohnte sich und schon um 6 Uhr konnten wir beim Hotel Belvedère unterhalb der Furkapasshöhe auf denRhonegletscher steigen. An diesem prächtigen Tag waren wir nicht alleine unterwegs. Zügig marschierten wir den sanft ansteigenden Gletscher hinauf, um dann nach rechts auf den Galengletscher einzubiegen. Ein kalter Wind kam uns entgegen und machte allen bewusst, dass wir hier nicht mit den hochsommerlichen Temperaturen rechnen konnten, die der Wetterbericht für das Mittelland vorhergesagt hatte.

Die zwei Steilstufen liessen teilweise den felsigen Untergrund frei und und der schnellere Atem zeigte, dass wir bei 3000 Metern angelangt waren. Ein Znünihalt an der Sonne auf dem Galensattel aktivierte aber die Kräfte und gab Schwung für die restlichen 400 Höhenmeter. Von der Steigung her zwar gemächlich, aber mit dem harten Firnschnee doch noch heikel, mussten wir den Galengrat mit Harscheisen passieren. Ein herrlicher Rundblick mit mit allen "Gsesch-det" und "Weisch-no" lohnte den Aufstieg: Direkt gegenüber standen als alte Bekannte das Sustenhorn und das Finsteraarhorn, etwas weiter weg das Weisshorn und das Matterhorn, dann die Mischabel und die Monte Rosa Gruppe. Gegen Süden schlossen die kleineren und höheren Tessiner Berge, dann weiter gegen Osten die Bündner, Urner und Glarner Alpen an, soweit sie nicht in Wolken gehüllt waren. Uns wunderte nur, von wie weit her die Thermik wohl das Bienchen nach hier oben hatte bringen können, das uns plötzlich umkreiste.

Dann lag die Abfahrt vor uns. Zuerst zurück über den Grat, der noch immer etwas hart war - aber dann die ersten sulzigen Hänge: pure Lust, bloss im Verhältnis zu den vier Stunden Aufstieg ein zu kurzes Vergnügen bis zur Schussfahrt auf dem Gletscher zurück zum Ausgangspunkt.

Dank deiner guten Führung, Kurt, und den gutgelaunten und leistungsstarken TeilnehmerInnen konnten wir die erfolgreiche Tour am frühen Nachmittag im Restaurant Tiefenbach bei einem Most abschliessen. Und wer wollte, setzte der Jahreszeit gemäss den Nachmittag doch noch in der Badi fort.

Martin Eberli

Kletter-Weekend Ponte Brolla (13./14.05.17)

Leitung: Lars Kaulitz, Hill Zemp
Küche: Ramon Aramberri mit Melina
Kletterführer: René Rätzer, Roland Rüssli, Peter Kurer, Michael Aramberri, Bäni Wittwer, Hill Zemp
Teilnehmer: Marti Christoph mit Antonia, Jessica und Cedric, Zemp Fabienne, Samuel, Philipp, Andreas, Huber Aline, Kurer Sonja und Anthony, Kaulitz Martina, Lou und Maurice, Blum Lys, Flury Daniela, Thomas, Tom und Lea, Bauer Alia und Seraina
Die Kinder sind aus dem Häuschen schon die ganze Woche, am Muttertags-Wochenende 13./14. Mai 2017 geht's zum Kletter- und Familienausflug ins Tessin. Die Wettervorhersage ist anfangs Woche noch nicht prickelnd, zeigt aber gute Tendenz und wie bestellt, ist das Wetter am Samstag zur Abfahrt prächtig. Mit Sack und Pack, Zelt und was so alles dazu gehört reisen 31 Personen (13 Kinder) froh gelaunt am Samstag am Camping Piccolo Paradiso in Avegno an. Die Küche, welche uns am Samstag und Sonntagmorgen verwöhnt, ist bereits am Freitagabend angereist.

Nach Ankunft wird eifrig die Zeltstadt aufgebaut und das fehlende nötige Klettermaterial an alle verteilt. Anschliessend führen uns die tollen Helfer unter der Leitung von Hill Zemp ins Klettern ein, stehen mit Tipps und Trick zur Seite. Es ist eine sehr friedliche und gelöste Stimmung. Die Zeit und der Genuss der Aussicht vergehen wie im Flug. Zum Abschluss geniessen alle grossen und kleinen Kletterer im Grotto Americano ein wohlverdientes Kühles.

Die hungrigen Kletterer werden am Abend von der Küchenmannschaft verpflegt und durch Jessica Marti mit ihrem Schwyzerörgeli musikalisch umrahmt.

Am Sonntagmorgen gibt es ein leckeres Frühstück und die Grossen Fachsimpeln bereits über die Mehrseillängen am Gneis. Die Ambitionierten probieren sich an den schwierigen Routen aus, während sich die Jüngeren ans selbständige Abseilen wagen. Etwas müde und durstig gibt’s am Camping Pool noch einen Sprung ins kühle Nass und ein leckeres Gelati.

Immer schön, wenn man die Jugend von der Aktivität in der Natur begeistern und sie dabei unterstützen und fördern kann. An dieser Stelle danken wir allen, welche dabei waren und diesen Ausflug ermöglicht haben. Auf ein Neues im nächsten Jahr! 

Skitourenwoche Mont Blanc (02.-06.05.2017)

Leitung: Markus Käppeli
Assistenz: Kurt Weingand, Balz Rieser (Führeraspirant)

Teilnehmerinnen/Teilnehmer: Rita Bazelli, Martin Eberli, René Fischer, Ruedi Hauser, Andrea Huwyler, Linard Mischol, Flavio Zihlmann

Im dritten Anlauf geglückt! Der Mont Blanc war uns wohlgesinnt.

Di 02.05.17Anreise nach Bourg-St.-Pierre 1762
Aufstieg zur Canbanne du Vélan 2642
Hm 880
4,5 Std.Mi 03.05.17Aufstieg zum Mont Vélan 3726
Rückfahrt und Anstieg zur HütteHm 13007,5 Std.
2,5 Std.Do
04.05.17Abfahrt nach Bourg-St. Pierre
Anreise nach Chamonix/Plan d‘Aiguille 2310
Aufstieg zum Refuge Grands Mulets 3051

Hm 8002 Std.

4 Std.Fr
05.05.17Aufstieg zum Mont Blanc 4810
Abfahrt nach Plan d’Aiguille/ ChamonixHm 1800
Hm 2008 Std.
5 Std.Heimreise



Bis es soweit war hat diese Tourenwoche Markus Käppeli einiges abgefordert. Ist das Wetter geeignet zum Start dieser Tour? Sind Plätze im Refuge des Grands Mulets frei? Und dann mit einem Tag Verspätung, geht es doch noch los.

Di 02. Mai 2017, 08:17 Uhr: Treffpunkt Bahnhof Kriens Mattenhof. Unsere beiden Fahrer René und Kurt weisen uns im optimalen Packen der beiden Autos an. Einen herzlichen Dank an die beiden fürs Fahren. Und los geht’s; in Sempach stossen Markus und Balz dazu. Beim Kaffeehalt mit Gâteau à la crème in der Raststätte „La Gruyère“ trifft sich die Gruppe zu Zehnt, gespannt auf unser Abenteuer, mit den Touren um Mont Vélan und Mont Blanc.

Wir kommen auf der Strasse gut voran. Um 12:30 Uhr schultern wir an der aktuellen Neuschneegrenze oberhalb Bourg-St-Pierre (1762müM) die Rucksäcke inkl. Ski und erwandern die ersten Höhenmeter bis zum Einstand der Steinböcke (ca. 1950müM). Inzwischen hat das Wetter weiter eingetrübt, bei leichtem Schneefall geht’s auf Skiern weiter gleichmässig hoch. Kurz vor 17:00 Uhr taucht wie der Bug eines Schiffes die moderne Cabane du Vélan CAS (2642 müM) über uns auf. Von der Hüttenwartin werden wir mit einem freudigen „Bravo“ empfangen und herzlich in der warmen Hütte aufgenommen. Es ist eine Freude, als einzige Gruppe dieses grosszügige, komfortable Haus für zwei Nächte zu bewohnen. Wenn auch WLAN am Vélan fehlt J, jeder geniesst sein eigenes Doppelbett! Die Zeit vergeht im Fluge bei Kaffee und wunderbarem Kuchen, ab 18:30 Uhr Abendessen: hausgemachte Gemüsesuppe, Waadtländerplatte, Dessert und einem Glas Rotwein.

Mi 03. Mai 2017, 05:15 Uhr: Frühstück und um 06:00 Uhr stehen wir auf den Skiern. Bei bestem Wetter und ca. 30 cm Neuschnee, somit idealen Bedingungen, steigen wir über den „Glacier du Tseudet“ zum „Col de la Gouille“ (3150 müM) hoch. Dabei erwartet uns die erste Herausforderung: an Kette und Seil gesichert, in Kletterei mit Steigeisen und aufgeschnallten Skis, überwinden wir den Felsriegel zum Glacier de Valsorey. Dort angekommen, erreicht uns um 10:00 Uhr Nebel und Hunger, wir schalten doch noch eine Verpflegungspause ein! Weiter geht’s durch die mystische Gletscherwelt den steilen Schlusshang hoch zum Gipfel des Mont Vélan! Leider werden wir nicht durch Fernsicht für 6 ½ Stunden Aufstieg belohnt. Haben wir auch wirklich den höchsten Punkt der Gipfelkuppe erreicht? Unsere Führer (und deren GPS) sind sich dessen sicher, trotz dickem Nebel, wir sind am richtigen Ort!
Leider zwingt uns der Nebel zur vorsichtigen Abfahrt im Tiefschnee, immer in der von Markus vorgegebenen Spur. Gekonnt führt er uns auf das schmale Couloir zu, das uns die sichere Abfahrt neben dem Gletscherabbruch ermöglicht. Zum Glück sind wir an dieser Stelle auch raus aus dem Nebel und können die weitere Pulverabfahrt bis zur Talgabelung auf ca. 2450 müM geniessen. Nach einer kurzen Pause ziehen wir die Felle auf und steigen eine weitere Stunde zur Hütte hoch. Ab 15:30 Uhr geniessen wir erneut Kaffee und herrlichen Aprikosenkuchen, ruhen uns von der anspruchsvollen Tour aus, schwatzend, singend und das Abendessen geniessend! Wir werden vom Hüttenwartpaar verwöhnt, ein Digestif krönt die Gastfreundschaft.

Do 04.Mai 2017, 07:15 Uhr: Wir verabschieden uns vom Hüttenwartpaar und fahren bei trübem Wetter die frisch eingeschneiten Hänge runter bis der Schnee mangelt. Die letzten ca. 2 km tragen wir die Skis bis zu den Autos. 09:00 Uhr, Kontaktaufnahme mit den Lieben zuhause, denn endlich haben wir wieder Netzverbindung!
Nun wechseln wir den Ort. Via Martigny mit Kaffeehalt geht es weiter über den Col de la Forclaz, gegen Mittag erreichen wir Chamonix. Wir packen unsere Rucksäcke, verpflegen uns mit einer Pizza und um 13:00 Uhr fahren wir gespannt auf die nun folgende Haupttour, den Mont Blanc, mit der Bahn nach „Plan de l’Aiguille“ hoch (2310 müM). Das Wetter lässt einige Zweifel aufkommen, ob uns der Aufstieg zum Mont Blanc gelingt. Im Nebel und bei Schneetreiben steigen wir zur Refuge des Grands Mulets CAF auf 3051 müM hoch. Die letzten Meter zur Hütte heisst es, an einer Kette und Rohren gesichert die Felsrippe zu ersteigen, um ca. 17:00 Uhr kommen wir gut oben an. Aber welch ein Unterschied zur Cabane du Vélan! Zwar sind nur knapp 50 Tourengänger anwesend, aber der Raum ist beengt, wir müssen umstellen auf normales Hüttenfeeling! Aber wir richten uns gut ein, trocknen die nassen Kleider am Körper. Das Abendessen ist nahrhaft und einfach: Suppe Golderbs, Couscous mit Wurst und Gemüse, Dessert. Die Stimmung etwas gedrückt. Es liegt viel Neuschnee, es kann bis zu 80 cm sein! Reicht die Zeit unter diesen Bedingungen zum Aufstieg und zur sicheren Rückkehr? Darf die Tour gewagt werden? Markus und die Führer der andern Gruppen beraten sich mit dem Hüttenwart. Sie entscheiden in bewussten Schritten den Gipfelanstieg zu wagen. Um 03:00 Uhr ist Frühstück angesetzt. Entscheidungspunkt ist „Petit Plateau“ unterhalb der Sérac-Zone. Allenfalls müssen wir dort umkehren und ins Tal fahren. Wir vertrauen Markus, dass er die richtige Entscheidung treffen werde.
Wir sind schon in den Federn als Markus uns mitteilt, dass eine Gruppe aus Österreich um 03:00 Uhr die Spur legen wird und wir um 04:00 Uhr nachfolgen würden. Um dem Zeitdruck zu entgehen schlägt er vor, bei später Gipfelrückkehr eine 2. Nacht in der Refuge des Grands Mulets zu verbringen. Die Entscheidung, ob der Gipfel angegangen werden könne, zeige sich weiterhin auf „Petit Plateau“, dann bei Tageslicht mit Blick zu den Serac. Wir sind alle froh, die Spannung sinkt durch diesen super Entscheid von Markus auf normale Werte! Wir geniessen ein paar Stunden unruhigen Schlaf – kurz nach 03:00 Uhr regt sich Leben in der Hütte!

Fr 05. Mai 2017, 03:15 Uhr: Unsere Gruppe schält sich aus den Decken, sammelt Hab und Gut, stopft den Rucksack, nun frühstücken wir, nachdem das Gros der andern Gruppen bereits unterwegs zum Gipfel ist. Ein erster Blick auf‘s Wetter beim abenteuerlichen WC-Gang lässt Freude aufkommen, meteorologisch sind die Bedingungen optimal. Sorgen bereitet weiterhin die Unsicherheit bezüglich Schneemenge. Aber bald ist 04:00 Uhr und wir starten! Den Ketten des Hütten-Zustiegs entlang runter zu den Skiern, Felle aufziehen, anseilen und los geht’s im Schein der Stirnlampen. Über uns erkennen wir die Lichterkette der vor uns gestarteten Tourengänger in der noch dunklen, sternenklaren Nacht. Wir kommen gut voran, dank der gut vorgelegten Spur. Kurz nach 05:00 Uhr beginnt es im Osten zu tagen, wunderbar leuchtet der Horizont über den Lichtern von Chamonix, schwarz hebt sich die Silhouette der „Aiguille du Midi“ vor dem morgenblauen Nachthimmel ab – traumhaft, erhebend!
06:15 Uhr: Wir erreichen „Petit Plateau“ und damit den Entscheidungspunkt. Aber schnell wird klar, die gestrigen Bedenken sind verflogen, bereits sind andere Gruppen hoch über uns in der Sérac-Zone, die Verhältnisse sind gut! Die Freude ist uns ins Gesicht geschrieben und bei Markus, Balz und Kurt weicht die Anspannung. Wir verpflegen uns und dann gehen wir los, bewusst schnell um die kritische Zeit in der Gefahrenzone der Sérac kurz zu halten. Trotz allem, diese Eisklötze von der Grösse eines Hauses sind wirklich beeindruckend. Wir sputen uns!
07:30 Uhr: Wir stehen auf „Grand Plateau“, Refuge Vallot ist am Horizont zu erkennen. Über das nun wunderbar offene Gletscherfeld werden wir weitere 1 ¾ Stunden hochsteigen, bis wir die Refuge Vallot auf 4362 müM erreichen. Wir deponieren die Skier und schnallen die Steigeisen an! Auch unsere Rucksäcke können beim Skidepot bleiben, die Führer tragen für uns die Trinkflasche und etwas Verpflegung hoch, danke, dies erleichtert uns die 500 Höhenmeter über den gut begehbaren Gipfelgrat. Bei etwas Wind, grosser Kälte, aber besten Sichtverhältnissen stehen wir nach etwas weniger als acht Stunden Aufstieg alle um 11:50 Uhr auf dem Gipfel. Unsere Freude kennt keine Grenzen – freudig jauchzend, schreiend, tanzend umarmen wir uns. Die ganze Anspannung der letzten Tage bricht aus uns und entlädt sich. Wir danken Markus von Herzen – wir sind oben auf dem Gipfel des Mont Blanc, 4810 müM – dem höchsten Punkt der Alpen. Wir geniessen den Moment, die Gefühle, den Ausblick.
Natürlich formieren wir uns nun zum Gipfelfoto, ein wertvolles Dokument für jeden von uns. Wir alle wissen, diese Tour war für jeden von uns Lohn für die seriöse Vorbereitung während des ganzen Winters.
Kälte und Wind aber dringen durch unsere Kleider, sodass wir nach kurzer Rast zum Abstieg aufbrechen, zurück über den kleinen Schrund zum Refuge Vallot, wo wir uns verpflegen. Markus schlägt uns vor, doch bis Chamonix abzufahren, da wir dank der optimalen Verhältnisse zeitlich im grünen Bereich unterwegs sind. Wir nehmen diesen Vorschlag gerne an – alle freuen sich auf eine Dusche nach vier wasserfreien Tagen!
Nun folgt der berauschende Teil. Mit den Skiern schwingen wir die super Pulverhänge runter, 2000Hm von 4300 müM bis zur Bahn. Um ca. 15:00 Uhr sind wir auf unserer Ausgangshöhe „Grands Mulets“ angekommen, der Entscheid bis Chamonix rauszufahren kann beibehalten werden. Es geht weitere Pulverhänge runter bis wir auf ca. 2400 müM den Gletscher angeseilt verlassen und nach einiger Zeit die Felle aufziehen müssen, um die Hänge zum „Glacier des Pelerin“ zu queren. Eine erneute kurze Abfahrt folgt. Nun müssen wir, die Bahnstation im Blick, nur noch die Moräne übersteigen. Dies führte beinahe zum Verhängnis. Einige Steinbrocken lösen sich, treffen Martin und verletzen Flavio am Finger. Wir haben grosses Glück! Während Markus, Kurt, René und Linard bereits die Moräne überwunden haben, entscheiden wir Restlichen unter Leitung von Balz, die Moräne unten zu umfahren und dann zur Station „Plan de l’Aiguille“ hochzusteigen. Etwas dehydriert und müde erreichen wir um genau 17:00 Uhr die Bahnstation. Die Erstankömmlinge haben beim Kiosk noch einige Getränke beschafft, die bereits vor Erreichen des Magens verdunsten. Ohne weitere Umstände erreichen wir mit der letzten Bahn Chamonix.
Schlussfoto vor der Bahnstation, umpacken und ab geht’s per Auto zum „Hotel de l’Arve“. Doch bevor wir die Zimmer beziehen muss der Durst gelöscht werden! Im Garten am Ufer der Arve geniessen wir den Apéro! „Prooost“ für alle und riesigen, herzlichen Dank an Markus, Kurt und Balz die uns dieses einmalige Erlebnis ermöglicht haben. Danke für die hervorragende Führung auf den Mont Blanc!
Nun endlich kommt die Dusche nach vier Tagen ohne Wasser, das Abendessen, das Abschlussbier … und eine Mütze Schlaf.

Sa 06. Mai 2017, Frühstück um 08:00 Uhr. Das Wetter ist zwar noch schön in Chamonix, aber bereits hat starker Föhn eingesetzt. So sind wir uns alle einig, dass wir uns auf den Heimweg machen. Beim Abschied auf der Raststätte „La Gruyère“ fallen die ersten Regentropfen!
Es war echt eine grosse Herausforderung, wir haben alle das Ziel erreicht, den Mont Blanc erfolgreich bestiegen. Ein super eindrückliches Erlebnis!

Danke Markus für die umsichtige Planung, Organisation und Führung. Wir freuen uns bereits auf die nächste Tourenwoche mit dir und dem ACK im 2018!

Ruedi Hauser

Biketour Bürgenstock (23.04.2017)

Leitung: Peter Kurer (Stv. von Walti Blum)
Teilnehmende: Sonja Durrer, Peter Kurer, Elvira Meier, Dani Meier

Peter führte diese Tour, da Walti sich entschuldigen musste. An diesem Tag starteten wir nur zu viert, bei schönem aber frischem Wetter. In Richtung Stans hatten wir genügend Zeit uns einzurollen. Bei der Forsthütte, am Fusse des Bürgenstock, angekommen, warteten wir auf eventuell spontane weitere Teilnehmer. Als niemand in Sicht war, starteten wir gegen 10:00 Uhr mit dem Aufstieg. Auf gut ausgebauter Forststrasse fuhren wir via Oberstöckmatt und Ältschenried in Richtung Hotel Honegg. Unterwegs verwöhnten uns Sonja und Peter mit einem feinen Apéro. Sowas tut immer gut, wenn die Tour nicht allzu heftig ist. Auf der Villa Honegg (1905) angekommen, genossen wir nebst traumhafter Aussicht einen guten Kaffee und die legendären, hausgemachten Crèmeschnitten auf der Terrasse. Für die Abfahrt in Richtung Ennetbürgen wählten wir die Asphaltstrasse. Einen weiteren Halt machten wir bei Walti Brun im Allmendhuisli, bevor wir zufrieden in Richtung Kriens rollten.
Besten Dank an Peter und Sonja, dass sie die Tour trotz sehr kleiner Truppe durchgeführt haben. Es war schön in eurer Gesellschaft unterwegs zu sein.

Dani Meier

Skitour auf den Chronenstock (2451 m.ü.M.)

Leitung: Kurt Weingand
Teilnehmer: Martin Eberli, Flavio Zihlmann, Cony und Markus Kaufmann, Linard Mischol, Rita und AlainBazelli.

Wir besammelten uns um 07.45 Uhr im Riemenstaldental bei der Bahnstation zum Gitschen. Winterreifen und 4x4 brauchte es bei deutlichen Plustemperaturen an diesem Traumfrühlingstag definitiv nicht mehr. Statt Schnee waren blühende Obstbäume und gelbe Löwenzahnwiesen zu bewundern.

Auf der abenteuerlichen Luftseinbähnlifahrt nach Gitschen (1716m.ü.M.) wurde das ersehnte Weiss unter dem Boden dann nach und nach sichtbar. Ja, unter dem Boden! Denn das „Bähnli“ ist noch ein typisches Schweizerrelikt mit einem durchsichtigen Stahl-Maschengitter als Boden, offener Seite und mit Platz für maximal fünf Personen, wobei die fünfte die paar Minuten zur Alp stehen muss...

Kaum ausgestiegen und beim Ski anziehen in die Traumlandschaft schauend hörte man bereits das erste mal Kurt’s Wort des Tages: „hüere güet!“ (Anm. des Tourenleiters: Worte welche ich nie gebrauchen würde. Alain hat wohl das Echo gehört).

In sehr schnellem Tempo ging’s gegen halb neun an der Lidernenhütte vorbei nach Osten zur langen Passage linksseitig des Chaiserstocks. Das anfänglich coupierte Gelände machte das Finden der Idealspur nicht ganz einfach, sodass wir hierfür wieder ein paarmal erklommene Höhenmeter runter gehen mussten. Die schattige, langgezogene Querpassage im gefrorenen Hartschnee machte das Montieren der Harscheisen unumgänglich. Der teils steil geneigte Hang erforderte erhöhte Konzentration und verursachte da und dort unliebsame Rutscher an einer heikleren Stelle. Flavio sicherte nach unten ab. Danke Flavio! Dann wurde vor uns plötzlich der Blüemberg und rechts von ihm unser Ziel, der Chronenstock sichtbar. Wieder einstimmig zu hören: „hüere güet!“

Nach einer Pause wurde es im Schlussdrittel steil und das Tempo blieb schnell. Der Aufstieg sollte ja einen gewissen Trainingseffekt haben, wussten wir doch, dass es heute nur knapp tausend Höhenmeter zu bewältigen gab und ganze fünf von acht in der Gruppe demnächst den Mont Blanc besteigen wollen. Da ich nicht zu jenen gehöre war ich doch recht zufrieden, nur mit knappem Abstand das Skidepot schnaufend erreicht zu haben. Die letzten ca. hundert Höhenmeter mussten durch ein eher einfaches, aber teils vereistes Couloir erkraxelt werden. Der mitgeführte Pickel und das installierte Seil von Kurt machten dies zum gesicherten, problemlosen Highlight des Aufstieges. Auf dem Gipfel kurz nach elf Uhr angekommen erwartete uns blauer Himmel, absolute Klarsicht und ein Panorama vom Feinsten: „hüere güet“.

Milde Temperaturen und Windstille ermöglichten eine längere Mittagspause, bevor es nach dem Mittag wieder runter ging. Feiner Sulz auf gefrorener Unterlage-das sogenannte „Schümli“- begleitete uns während einer Traumabfahrt („hüere güet!“) zuerst durch offenes, vielseitiges Gelände, dann an den für die Gegend typischen Karstfelsen vorbei, bevor zuerst durch Föhrenwald, dann um die Tannen herum der letzte Schnee bis zum Talbach bei der „Höchi“ auf ca. 1400m gesucht werden musste. Dort mussten die Skis aufgebunden werden und nach einer guten halben Stunde Wanderung hatten wir den Ausgangspunkt erreicht.

Im Beizli auf der Sonnenterasse in Riemstalden liessen wir bei bester Laune den Tag ausklingen. Danke Kurt für die gelungene Tour! Es war „h.....!“

Alain Bazelli